Anders formuliert:
#Kein Anschluss unter dieser Nummer!
Das waren noch Zeiten: Nach der Schule nach Hause kommen und direkt ans Festnetztelefon. Es folgte stundenlanges Telefonieren mit der besten Freundin – total retro! Übrigens sehr zum Leidwesen meiner Eltern: Bei drei Töchtern mit echten Sprech-Diarrhoen hieß das regelmäßig, dass der halbe Nachmittag das einzige Telefon im Haus blockierte.
Damals vs. Heute: Wo ist die persönliche Kommunikation geblieben?
Bei Dienstleistern bekamen wir damals ohne Umwege echte Menschen ans Apparat. Meistens wurde uns freundlich und zuverlässig bei Problemen geholfen – oder es wurde zeitnah ein persönlicher Vor-Ort-Termin vereinbart, falls sich ein Anliegen nicht direkt klären ließ.
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Keine Call-Center.
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Keine endlosen Bandansagen.
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Kein: „Sie sind schon wieder aus der Leitung geflogen. Bitte drücken Sie die 1 für Empathielosigkeit.“
Irgendwie schade: Da sind wir den ganzen Tag erreichbar, hängen pausenlos an unseren Smartphones – und dennoch reden wir gefühlt immer weniger persönlich miteinander. Stattdessen schicken wir endlose Sprachnachrichten hin und her.
Versteht mich bitte nicht falsch: Auch ich nutze Sprachnachrichten, und manchmal sind sie im Alltag super praktisch.Aber im Grunde meines Herzens mag ich es oldschool. Persönliche Telefonate sind so herrlich erfrischend, und Hand aufs Herz: Dabei können wir doch viel besser auf die Stimmung und die Zwischentöne unseres Gegenübers eingehen.
Geht es euch nicht auch so? Bei Sprachnachrichten verliere ich mich schnell im Laberflash. Am Schluss weiß ich oft gar nicht mehr, was ich eigentlich sagen wollte – geschweige denn, ob ich auf alle Inhalte der vorherigen Nachricht eingegangen bin. Da passiert es mir schnell, dass ich ohne Punkt und Komma drauflos erzähle. 😃
Mehr Miteinander: Der Wunsch nach Wertschätzung
Mein ganz persönlicher Wunsch für unsere Kommunikation:
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Mehr Für- als Gegeneinander
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Mehr Wertschätzung
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Und vor allem: mehr echte Menschlichkeit!
Denn was im Business-Alltag (und nicht nur da) immer mehr zunimmt, ist eine besorgniserregende Entwicklung: Auf liebevoll ausgearbeitete Angebote, in die viel Zeit, Wissen und wertvolle Erfahrung geflossen sind, bekommt man manchmal null komma null Reaktionen.
Niemand scheint mehr reagieren zu wollen oder einfach mal zum Hörer zu greifen, um in den direkten Dialog zu treten.Stattdessen bleibt oft nur ein frustrierendes Gefühl zurück: „Kein Anschluss unter dieser Nummer!“
Warum Feedback für uns alle wichtig ist
Eine kurze Rückmeldung ist doch so einfach – selbst dann, wenn ein Angebot aus den unterschiedlichsten Gründen nicht passt.
Ein kurzes Feedback hilft uns allen:
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Bei der besseren Planung von Projekten.
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Bei einem fairen Umgang mit unserer allerwichtigsten Ressource: Zeit.
Lasst uns die Welt gemeinsam wieder ein bisschen kommunikativer, herzlicher und menschlicher machen im Real Life!
Du hast Fragen oder möchtest ein Projekt besprechen? Mach’ was Verrücktes: Tritt direkt mit mir in Kontakt und greif zum Hörer!
Alles Liebe,
Eure Jutta von Feinklangmomente
Und vielen Dank, dass Ihr meinem Augenblicke-Blog Eure Aufmerksamkeit schenkt!
P.S. Kleiner Nebeneffekt: Studien zeigen, dass weniger Bildschirmzeit sehr zur mentalen Gesundheit beiträgt.


